Samstag, 11. August 2012

Strohwitwe - und Fortsetzung

des Urlaubsberichtes...

Der Mann ist an diesem Wochenende schon wieder in Sachen Rad unterwegs, diesmal zum Forumtreffen in Bad Karlshafen. Bereits zum dritten Mal (zwischendurch auch mal im Harz, in Oberhof und im Taunus) findet das Treffen der GT-Verrückten dort statt.
so war es beim ersten Mal 2007
Vergessen hatte ich, dass es nach dem Entenschlacht natürlich auch die eine oder andere Williams-Birne zur Verdauung gab.
Das führte am nächsten Morgen zu Ausfall-Erscheinungen, frische Milch sollte es richten.
Der Vormittag war ohne Programm. Das gute Wetter wurde ausgenutzt in dem man sich am Dorfbrunnen traf. Die Zeit wurde genutzt: Es gab eine kleine Demonstration über die beste Methode, wie Gummistrümpfe (da macht sich das Durchschnittsalter der Teilnehmer doch bemerkbar) angezogen werden.
gespannte Aufmerksamkeit
Am Nachmittag dann ging es zum Schirmherren der Hochstadter Blasmusiktage, dem Bürgermeister. Traditionsgemäß lädt er zum Umtrunk ein, die Musiker geben ein Ständchen dazu.
kleine Ansprache meines Vaters im Namen der Hamburger

Ständchen des Vereins, davor die Musik-Azubis des Vereines
Hinterher gibt es - ebenfalls traditionsgemäß  einen kleinen Umzug durchs Dorf, der auf dem Festplatz endet.
Einmarsch der Hamburger

Die Würstchenbude wird angeheizt

die ersten Gäste
gespannte Erwartung
da habe ich mich sooo lange drauf gefreut!
Der Abend endete mit einem gemütlichen Beisammensein in der Juraschenke.

Am Sonntag habe ich mich wieder von der Gruppe abgesetzt. Mein Ziel war diesmal
In Himmelkron war mein Vater im zweiten Weltkrieg als Kind zur Kinderlandverschickung. Auch ich habe als Kind viele Urlaube bei seiner dortigen Ziehmutter verbracht. Damals noch ein Dorf, hat sich Himmelkron nach der Wende dehr stark entwickelt und ist wahnsinnig gewachsen. Für mich das Schlüsselerlebnis war, als ich vergeblich die alte Autobahnauffahrt gesucht habe. Die Autobahn wurde damals nicht nur von 4 auf 6 Spuren ausgebaut, sondern auch gleich um ein ganzes Stück verlegt.

Dank Internet habe ich dann Kontakt zu Karin und ihren Doggen aufgenommen. Schon seit vielen Jahren darf ich sie besuchen, wenn ich im Lande bin. Dieses Jahr waren neben dem  D-Wurf der Doggen auch noch der C- und der D-Wurf der Katzen zu bewundern. Trotz der großen Hitze haben wir auch noch einen Ausflug mit den Bullies an den Main gemacht. Die Hunde konnten baden, ich hatte leider meine Kamera vergessen. Vielen Dank an Karin und Simon, dass sie sich Zeit für mich genommen haben. Sie sind in dieser Phase der Welpenaufzucht stark gefragt, viele Leute möchten die Welpen sehen und sich ggfs. auch ihren neuen Hund aussuchen. Die Katzeninteressenten kommen erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Am Abend ging es dann wieder ins Schmiedswäldla, der Abschiedsabend zusammen mit den Musikern aus Hochstadt stand bevor. Der Höhepunkt findet abends um 23 Uhr statt: Der große Zapfenstreich. Die Kinder des Dorfes dürfen - unter Aufsicht - mit einer Fackel einmarschieren, dann folgt der große Zapfenstreich (dieses Jahr war es besonders still und somit sehr  ergreifend) und es endet mit der Deutschen Nationalhymne. Gänsehaut pur!

Dieses Mal gab es kein Absackerchen, wir sind alle brav in unser Bett gegangen.

Am Montag  schwächelte das Wetter ein wenig. Wir nutzten das, um einen Ausflug ins Fichtelgebirge zu machen. Die Erkenntnis des Tages: Montags ist fast überall Ruhetag. Im Goldener Stern Oberwarmensteinach hätten wir gerne zu Mittag gegessen. Doch in Ermangelung von Nachfolgern wurde bereits  im letzten Jahr der Restaurant- und Hotelbetrieb aufgegeben. Trotzdem haben wir noch ein Restarurant gefunden. Danach tat es gut, dass wir uns die Beine ein wenig vertreten konnten. Der Ausflug ging zum Bayreuther Haus. Leider hat es dann doch doller angefangen zu regnen, da haben wir den Spaziergang abgebrochen und sind zum Hotel Schönblick  gefahren, Schon früher haben wir dort Familienurlaub gemacht (oh Gott, das ist schon mehr als 25 Jahre her!). Aber die Trüffeltorte ist nach wie vor der Knaller!
Natürlich hatte auch das Bräustüberl in Loffeld am Montag Ruhetag, daher gab es Abendbrot bei Dinkel in Stublang. Absackerchen gab es wieder in der Juraschenke.

auch der Witz mit dem Rottweiler und dem weißen Pudel kam wieder gut an
Für den Dienstag hatte ich ein Treffen mit meiner früheren Spielfreundin Mimi abgemacht. Auch hier: Vielen Dank an das Internet, das die Welt sooo klein macht. Dank Facebook haben wir uns wiedergefunden, ein Treffen nach 23 Jahren!

Mimi hat jetzt in Bayreuth eine Tapas-Bar.
Sie hat sich trotzdem Zeit für mich genommen und wir sind gemeinsam in die Eremitage Bayreuth gefahren. Dort haben wir uns ins Cafe des Sonnentempels gesetzt und uns nach so langer Zeit wieder langsam angenähert. Es wurde erzählt, wie es uns so ergangen ist, was in unserem Leben so passiert ist. Der Blick war schön
Blick auf den See


Wenn so etwas "Wellness-Becher" heißt., dann hat gleich nur ein halb so schlechtes Gewissen
das Wetter hat gehalten
Auf der Rückfahrt gab es unterwegs noch einen schönen Blick
Zwischen Oberlangheim und Lahm
So, das war meine Woche in Franken. Ich hoffe, es hat euch ein wenig gefallen.

Und nun überlege ich, ob ich nicht doch noch eine Seife machen soll. Mir schwebt da so eine Idee im Kopf herum und eigentlich kann man das nur abstellen, in dem man die Seife siedet... Abwarten.

Kommentare:

  1. Des is fei schee in Oberfrangn.
    :-)

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  2. Liebe Dagmar,
    das sieht nach einem sehr sehr schönen Urlaub aus.
    Ich freue mich trotzdem, dass du wieder da bist :)
    LG
    Margot

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