Donnerstag, 6. Dezember 2012

Nikolaus 2012

Heute durfte ich mein einziges Wichtelpäck in diesem Jahr auspacken: Mini-Nikolauswichteln im Seifentreff.

Meine Wichtelmama hat genau ins Schwarze getroffen. Es gab eine wunderbare Seife, viele Naschis, ein kleines Wichtelmännchen, ein Herz aus Miniglöckchen und *tadaa* ein selbstgehäkeltes Armband! Das kommt leider auf dem Foto nicht so rüber, aber ich bin jetzt erst ziemlich spät von der Arbeit nach Hause gekommen und ziemlich genervt. Daher hatte ich keine Lust mehr, all die Sachen noch einmal zu drapieren und ein neues Foto zu machen. Das ist keine böse Absicht, denn das Armband gefällt mir sehr. Ich wollte mich auch schon mal an so etwas versuchen und habe feststellen müssen, dass mir das doch zu fummelig ist.
Der Clou ist, dass ich die gleiche Karte bekommen habe, wie ich sie verschickt habe.

Liebe noch unbekannte Wichtelmama: Dein Päck hat mir heute morgen große Freude bereitet. Und nach dem auspacken hätte ich lieber wieder ins Bett gehen sollen als zur Arbeit.

Da das eine Auto immer noch keine Winterreifen drauf hat (und heute für norddeutsche Verhältnisse wahnsinnig viel Schnee lag), habe ich mich entschieden, mit Bus und Bahn zur Arbeit zu fahren. Das geht ja nie so ganz glatt. Lange Rede, kurzer Sinn: Von Tür zu Tür habe ich heute 1,5 Stunden benötigt statt 30 Minuten mit dem Auto. Tja, statt 6.15 Uhr auf der Arbeit zu sein habe ich heute erst um 7.37 Uhr eingestempelt.

Dann wollte ich mal früh Feierabend machen, sprich 15 Uhr. Es ist dann doch 16.30 Uhr geworden. Nicht, dass ich heute nennenswert etwas im Büro geschafft habe. Um meinen Frust abzubauen wollte ich dann noch spontan in die Stadt. Ich benötigte noch ein Nikolausgeschenk für den Mann - kam dieses Jahr wieder so plötzlich und für das angedachte Geschenk haben mich gestern sämtliche Zeitschriftenläden im Stich gelassen.

Was ich gemerkt habe: Diese Menschenmassen sind nichts für mich. Also schnell zum Hauptbahnhof. Aber was war das? Menschenmassen auf dem S-Bahnsteig. Es stellte sich heraus, dass Richtung Harburg keine DB-Züge und Metronom-Züge fuhren. Somit mussten ALLE Reisende auf die S-Bahn umsteigen. Der Bahnsteig war so voll, dass man nicht einmal die Treppe runter kam. Anstatt abwechselnd eine S31/S3 und eine S21 fuhren vier S31/S3 hintereinander weg - da hatte die Leitstelle gut reagiert. Aber ich bin in meinen Zug nicht reingekommen. Erst in dem nächsten. Und es war auch in meine Richtung proppevoll. Völlig genervt habe ich dann den Mann angerufen, ob er mich nicht vom Bahnhof abholen könnte. Und er war so lieb, das zu machen. Uuuuund: Dann sind wir noch beim Mongolen essen gewesen. Danke sehr, das war sehr lecker und hat mir eine Menge Arbeit erspart.

Jedenfalls bin ich jetzt knille und werde noch ein Glas Wein trinken, dann ins Bett gehen. Schließlich klingelt der Wecker ja schon wieder um 4,35 Uhr.

Gute Nacht!

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