Montag, 18. März 2013

"Frühling lässt sein blaues Band


wieder flattern durch die Lüfte... "

So beginnt ein Gedicht von Eduard Mörike. Ja, aber wo denn? Wir haben den 18. März 2013 und bei uns sieht es SO aus:




Unwetterwarnung vor 10 cm Schneefall und Windstärke 7. Die 10 cm haben wir mit Sicherheit schon erreicht, der Wind bläst auch ganz schön.

Ich hatte für heute einen Gleitzeittag angemeldet (jaaa, ich habe mal wieder Gleitzeitplus!). Aber wenn man Gleitzeitplus hat, dann wird man irgendwie auch geizig damit und wenn es nicht sein muss, dann möchte man an das Guthaben auch nicht rangehen. Also hatte ich mir überlegt, heute doch in die Firma zu fahren und mir das Guthaben für einen anderen Tag aufzubewahren.

Aber als ich heute morgen um kurz vor fünf aus dem Fenster schaute, habe ich meine Meinung geändert. Mich da durch die Straßen zu kämpfen, da hatte ich keine Lust dazu. Der Mann hat auch über eine Stunde benötigt, statt sonst 20 Minuten.

Und vielleicht können wir den Frühling ja mit dem o.g. Gedicht herbeilocken? Versuchen wir es einmal:

"Frühling lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte. 
Süße, wohlbekannte Düfte, 
streifen ahnungsvoll das Land. 
Veilchen träumen schon, 
wollen balde kommen. 
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja Du bist's!
Dich hab ich vernommen!"

(Eduard Mörike)



Kommentare:

  1. Geben wir die Hoffnung einfach nicht auf :O))

    ich kenne auch noch ein Gedicht

    "..und wenn der Winter noch so droht mit grimmigen Gebärden
    und wenn er Eis und Hagel streut,
    es muss doch Frühling werden!"

    In diesem Sinne
    liebe Grüße
    Andrea

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  2. Das sieht so gar nicht nach Frühling aus. Aber noch hat er ja fast 2 Tage um anzukommen. Wenn er dann endlich da ist wird er dafür um so schöner, mit Blumen in rauhen Mengen, Sonnenschein satt und milden Temperaturen.
    LG
    Marianne

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