Sonntag, 26. Oktober 2014

Wochenrückblick (43)

Ich finde, die Sache mit dem Wochenrückblick hat sich bewährt.

Los ging es am Montag wieder mit meinem Nähworkshop. Fertig gestellt habe ich mein erstes Weihnachtsgeschenk. Zeigen kann ich es nicht, weil ich nicht weiß, ob die zu beschenkende hier mitliest oder nicht. Das Pendant dazu (also eigentlich mehr ein Zwilling) soll morgen fertig werden. Eigentlich wollte ich für den Rest des Jahres mit dem Nähworkshop aussetzen. Aber ich habe soviele Ideen im Kopf...

Daher bin ich am Mittwoch gleich nach der Arbeit in die Innenstadt gefahren. Gut, ich könnte auch in der Mittagspause eben zu Fuß hingehen oder die drei Stationen mit dem Bus fahren, aber das Wetter war dermaßen schlecht, dass ich das auf den Nachmittag (und auf eine Fahrt mit dem Auto) verlegt habe. Sehr gute Entscheidung, denn am Nachmittag war bestes Bummelwetter.
Ich war in der wohl teuersten Einkaufsstraße der Stadt. Und wenn sie nicht die teuerste ist, dann aber die edelste. Exquisite Geschäfte finden sich hier links und rechts an der Straße. Nicht, dass ich es mir leisten könnte, dort groß einkaufen zu gehen. Aber der Mann brauchte dringend Nachschub von George Clooney und daher musste ich in der Nesspresso-Boutique einkaufen gehen. Als erstes war ich fast überfordert: Umgebaut! Früher standen junge schicke Leute hinter dem Tresen, haben die gewünschten Kaffee-Sorten in eine Tüte gefüllt und kassiert. Heute spart man sich diesen Service: Der Kunde geht an eine Wand und zieht sich die einzelnen Stangen mit den Kapseln selbst. Zieht man eine Stange aus der Wand, schiebt sich wie von Zauberhand eine neue nach. Aha, hier geht der Kaffee nicht aus. Dann legt man diese Kapsel-Stange selbst in die selbst vom Haken genommene Tüte. Die gefüllte Tüte stellt man dann in einen Automat, hält seine Kundenkarte vor das dafür vorgesehene Feld und... der Automat weiß wer ich bin! Er begrüßt mich mit 'Guten Tag Herr Schäfer'. Nein, das bin ich doch gar nicht. Ach, aber die Kundenkarte vom Mann. Dann erfährt man auf einem Display, was für Sorten man wie oft in die Tüte getan hat und wird aufgefordert, mit der Kreditkarte oder EC-Karte zu zahlen. Und SCHWUPP hat man mindestens 6 Leute eingespart und erspart sich auch die lästige Bargeldbezahlung und Wechselgeldbevorratung. Nicht, dass der Kaffee dadurch billiger geworden ist, da der Kunde ja nun selbst arbeitet... Service ist das nicht. Ach, die nette Dame am Eingang hat mir das allerdings sehr nett und ausschweifend erklärt, so dass auch ich im bereits fortgeschrittenen Alter problemlos in dem Laden mitarbeiten konnte.

Hinterher habe ich mir dann aber noch Stoff gekauft. Eine Belohnung für diese Arbeiterei nach Feierabend musste sein. Und abends habe ich dann noch schnell diesen Loop genäht.
Die Farben kommen schlecht rüber. Es ist so ein zartes grün mit noch zarterem grün und taupe. Geht echt ratzfatz und ich bin am Donnerstag megastolz damit ins Büro gegangen. Die Loop-Serien-Produktion kann starten. Trotzdem finde ich immer noch, dass die Stoffauswahl am schwersten ist. Welches Muster passt zusammen? Harmoniert die Farbe mit der anderen? Einfacher ist es da, bereits zusammengestellte Pakete zu kaufen.

Das habe ich dann am Donnerstag gemacht. Auf der Kreativmesse gefiel mir dieser Stand sehr gut. Es gab dort gaaanz viele fertige Stoffpakete. Aber damals wusste ich ja noch nicht, was ich damit anfangen kann. Aber nur habe ich mir mal eine Auswahl in Grautönen gekauft. Ein Foto davon existiert leider nicht. Aber den Laden kann ich nur empfehlen, klein aber fein.

Freitag war ich einkaufen. Großeinkauf, denn am Sonntag haben wir Brunchbesuch erwartet. Vorbereitet habe ich schon mal die Hackbällchen und - Garnet ist schuld - ich habe mal Lakritzlikör angesetzt.
Der Samstag war wie immer für die Hausarbeit reserviert.

Nachdem von Samstag auf Sonntag die Uhren wieder auf die Winterzeit zurückgestellt wurden, war es gar nicht so schlimm, dass ich um 7 Uhr aufstehen musste. Ich habe dann die Sachen für den Brunch vorbereitet. Um 11 Uhr kamen die Gäste.






Tja,. und nun lassen wir den Abend gemütlich auf dem Sofa ausklingen. Die kommende Woche ist schon wieder vollständig verplant und der Vollzeit-Job will auch bedient werden. Nächstes Wochenende steht aber wieder ein Bastelwochenende bei Cristina an, da gibt es auch wieder kreatives zu sehen.

Bis dahin, eine schöne Zeit wünscht Euch

Sonntag, 19. Oktober 2014

Wochenrückblick (42)

Neuerdings gibt es in der Firma am Montag immer einen tollen Salat im Betriebsrestaurant. Diese Woche war es ein Cesars Salad mit einem Limonendressing, echt lecker!
Endlich Montag, endlich wieder Nähtag! Dieses Mal ist sie fertig geworden, meine Tasche, mein Weekender *ganzstolzbin*
Die Nähte des Gurtbandes muss ich noch einmal neu machen, aber rein theoretisch kann ich sie jetzt schon benutzen. Sie ist größer geworden als ich gedacht habe. Aber schön finde ich sie doch.

Am Donnerstag mussten wir dann in der Zeitung trauriges lesen: In der vorigen Woche gab es im Hamburger Hafen einen tödlichen Arbeitsunfall. Das allein ist schlimm genug. Noch schlimmer wird es, wenn man den Verunfallten gekannt hat. Gekannt ist auch übertrieben. Aber solange ich am Großneumarkt gearbeitet habe, gab es da diese türkische Gemüsebude. Und alle drei - der Vater und die zwei Brüder - waren immer nett, hatten immer eine kleine Ansprache, haben immer gelacht. Und nun ist Bülent tot. R.I.P.

Freitag war das Maß dann voll, Freitag habe ich die 100.000 geknackt
Ja, knappe 30.000 km hat mein kleines rotes Auto mich jetzt schon über die Straßen kutschiert. Gott sei Dank ohne größere Probleme. Was ein wenig nervig ist, dass ständig irgendwelche Glühbirnen (aktuell geht das rechte Standlich mal wieder nicht) kaputt gehen. Und so einfach wie früher ist das Wechseln nicht. Ich habe extra einmal zugeschaut, aber da muss man den Scheinwerfer richtig ausbauen, also auch Schrauben lösen. Nee, da habe ich keine Lust zu. Auf den Merkzettel für nächste Woche: Inspektionstermin ausmachen!

Samstag ist ja immer mein Haushaltstag. In der Woche habe ich - wenn ich gegen 18 Uhr nach Hause komme - keine Lust mehr, noch etwas zu machen. Kein Haushalt, keine Wäsche. Dafür ballt es sich dann immer am Wochenende. Somit ist der Samstag mein Haushaltstag. Wäsche habe ich mir für Sonntag aufgespart, da wurde gutes Wetter angesagt, da kann die Wäsche draußen trocken. Ach ja, und einen Kuchen habe ich noch einmal gebacken. Schon besser, als nicht mehr so trocken, als letztes Mal. Aber: Da muss ich wohl ein drittes Mal ran.

Sonntag war wunderbares Wetter! Sommer im Herbst bei über 20 Grad. Ein wenig die Sonne genossen, ein wenig Wäsche gewaschen, ein wenig genäht. Mit dem Ergebnis bin ich mal wieder nicht zufrieden. Habe ich doch vergessen, das Innenfutter auf links zu nehmen. Somit sind mal wieder die unschönen Nähnähte zu sehen *grrrr*. Man muss echt am Ball bleiben, sonst vergisst man so viel...




Freitag, 17. Oktober 2014

Wochenrückblick (41)

Ja, ich bin spät dran. Aber noch vor Ende der Woche 42... Aber da fangen doch die Gedächtnislücken schon an.

Am Montag waren wir beim gelben Schweden.
Ich habe festgestellt, dass im Bastelzimmer umgeräumt werden muss. So, wie es ist, ist es unpraktisch. Und daher wurde gemeinsam mit dem Mann neuer Stauraum besorgt.

Am Dienstag war ich dann noch einmal im Kreativmarkt, neues Glitzerpapier kaufen. Denn der Basteltag bei Michaela erfordert Material
 Donnerstag = Kuscheltag! Ich habe die Welpen des A-Wurf von Karistum besucht. Einfach zu und zu niedlich. Welpen haben einen ganz eigenen Geruch (aber das habe ich bestimmt schon mehrfach geschrieben). Der kleine Ahoi sucht übrigens noch ein liebevolles Zuhause.
10.10.1998-10.10.2014 = 16 Jahre... Zu unserem Jahrestag waren wir schön essen in der Mongolei in Wentorf. Vielen Dank an den Mann für die gemeinsame Zeit! Es gab Höhen und Tiefen, aber wir haben es gemeinsam gemeistert, danke sehr.

Der Samstag gehörte dann wieder der Hausarbeit. Und der Vorfreude auf einen schönen Basteltag. Martin hat auf dem Rückweg aus dem Vinschgau noch etwas in den Briefkasten gesteckt.
lecker!
Vielen lieben Dank dafür!

Für Sonntag hatte Michaela Cristina, Garnet und mich zu einem Bastel-Sonntag eingeladen. Es wurden also nur die notwendigsten Sachen gepackt - wieder musste das Auto vom Mann herhalten Das Schwierigste war die Auswahl, welche Papiere man mitnimmt.
Bevor es mit der Bastelei los ging, habe ich von Garnet noch ein paar Seifen geschenkt bekommen und von Cristina selbstgestrickte Socken. Danke sehr euch beiden!

Und dann haben wir losgelegt - Michaelas Mann meint, wir würden Kinderpost spielen ;o). Schon nach kürzester Zeit herrschte Chaos auf dem Tisch, das mag ich eigentlich gar nicht. Aber dennoch habe auch ich diesmal etwas zustande gebracht.
der Tisch
mein Arbeitsplatz
drei haben sich gestärkt
in Aktion
meine Karten

Garnet ging in Großproduktion

und hat ihre vorbereiteten Tags vollendet
Die Karte mit dem blauen Sternenkranz hat für die meiste Diskussion gesorgt. Meine Farbwahl wurde nicht abgenickt, wir hatten viel Spaß. Vielen Dank an Michaela, dass sie wieder ihre Küche zur Verfügung gestellt hat. Ich würde so etwas auch gerne bei uns machen, aber leider haben wir den Platz nicht dafür. In zwei Wochen sehen wir uns wieder, dann wird bei Cristina gebastelt (da muss ich mich aber auf einige wenige Projekte beschränken. Auch, wenn Cristina in Sichtweite wohnt: Ich schleppe nicht alle Sachen zwei Stockwerke hoch!


Sonntag, 5. Oktober 2014

Wochenrückblick (40)

Kann es sein, dass tatsächlich schon wieder eine Woche rum ist? Die Zeit rennt und rennt und rennt. Habt ihr auch das Gefühl, dass die Zeit heute schneller als früher läuft?

Letzten Montag war ich in den Räumen meiner alten Firma. Meine Freundin Briddl hatte zum Frühstück geladen. Anlaß war ihr 25-jähriges Firmenjubiläum am 01.09.2014. Ja, auch da war das Thema ZEIT ein sehr großes. Denn keiner konnte glauben, dass sie schon 25 Jahre dabei ist. Die Personalabteilung hatte ihrem Chef das 10-jährige gemeldet. Aber später noch den Fehler bemerkt. Es gab ein super leckeres selbstgemachtes Frühstückbuffet: verschiedene Wurst, Käse, Lachs, selbstgemachte Marmelade, Frikadellen, Sate-Spießchen, Tomate/Mozzarella, Götterspeise, Melone mit Schinken, Fleischsalat... Leider habe ich kein Foto gemacht.

Letzten Mittwoch war ich bei meinen Eltern. Bei einem Rundgang durch den Garten ist nur dieses Foto entstanden.
Am Donnerstag nach der Arbeit habe ich mal wieder gewerkelt. Auf Facebook hat jemand einen 'veganen Adventskalender' ins Leben gerufen. Jeder verschickt 25 vegane Kleinigkeiten an eine Sammelstelle, dort werden die Päckchen neu gemischt und gehen wieder zurück an die Teilnehmer. So bekommt jeder 24 andere vegane Kleinigkeiten zurück und kann im Dezember jeden Tag ein Packerl öffnen. Ich lebe normalerweise nicht vegan, trotzdem fand ich die Idee reizvoll und wenn man mal darauf achtet, verwendet man ganz schön viele tierische Produkte. Aber um ganz vegan zu leben, dazu ist es mir dann doch zu kompliziert. An unserem Feiertag habe ich dann die passenden Verpackungen dazu gewerkelt.

Außerdem hat der Mann mir nicht zugetraut, dass ich unseren Lieblings-Lecker-Puffer backen kann! Ha, da habe ich ihn aber vom Gegenteil überzeugen können.




In der Küche sah es zwar aus wie auf einem Schlachtfeld (ich weiß auch nicht, warum das nach dem backen immer so ist. Beim kochen saue ich doch auch nicht so rum...), aber schmecken tut er. Beim nächsten Mal muss ich unbedingt ein paar mehr Ladepitz (als Kind habe ich so immer die Schokoladenplättchen genannt, die in den Kuchen kommen) nehmen.

Nebenbei habe ich dann auch noch fetten Speck ausgelassen, denn abends gab es Bratheringe zu essen. Diese hat meine Mutter selbst gebraten und eingelegt *yummi*

Und natürlich gehören dazu Bratkartoffeln!
Der Samstag stand dann im Zeichen der Hausarbeit. Von dem Schlachtfeld mache ich lieber kein Foto!

Und heute, am Sonntag, habe ich das gute Wetter ausgenutzt und die letzten Sommerblumen von der Terasse entsorgt. Gleich einmal durchgefegt und nun trocknet die Wäsche draußen. Ein paar Sonnenstrahlen habe ich auch genossen und es mir mit Lesestoff auf dem Bänkchen bequem gemacht.
Dabei konnte ich Caroline ausgiebig beim dampfen und tuten zuhören. Heute hat sie noch einmal alles gegeben!