Samstag, 29. November 2014

Wochenrückblick (KW45-47)

Puh, dieser Rückblick wird ein hartes Stück Arbeit. Irgendwie habe ich sowohl die Fotos als auch die Stichworte auf dem Kalender zu diesen Wochen vergessen und das macht es nicht einfach. Aber gerade auch für mich möchte ich - wenn ich schon keine Einzelposts vornehme - diese Wochenrückblicke beibehalten.

Die KW45 begann am Montag mit einem Friseur-Besuch, Da dieser sehr spät gelegt war,  musste das Nähen für mich leider ausfallen.

Am Dienstag haben wir zum ersten Mal die Heizung im Wohnzimmer angemacht. Aber auch nur, während wir dort gesessen haben. Ganz schön spät in diesem Jahr, das schont hoffentlich auch ein wenig den Geldbeutel. Nicht, dass wir sonst gefroren hätten. Nein, wenn kalt, dann Heizung an.

Auf unserer Betriebsversammlung am Mittwoch hat der Vorstand hauptsächlich über die Zukunftspläne und die Umgestaltung des Unternehmens gesprochen. Es gehört sicher ein wenig mehr dazu, als nur die geplanten 1.400 Arbeitsplätze abzubauen. Aber das ist natürlich das Erste, was einem als Mitarbeiter aufhören lässt und auch im Kopf hängen bleibt. 1.400 Arbeitsplätze, das können bzw. sind weit mehr als 1.400 Menschen, die bis 2018 eingespart werden werden sollen. Natürlich möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen und sozialverträglich. Wir sind gespannt und werden sehen...

Am Donnerstag hatte ich Telefondienst in der Firma. Das heißt, dass einer bis mindestens 18 Uhr anwesend sein muss. Wir teilen uns diesen Telefondienst mit zwei weiteren Arbeitsgruppen, so dass wir nur ca. alle 36 Arbeitstage damit dran sind. Das ist zu verschmerzen und man kann sich darauf einstellen. Allerdings in meinen Augen sinnlos. Zwischen 16 und 18 Uhr rufen nur wenige Leute an. Und wenn jemand für die beiden anderen Arbeitsgruppen anrufen sollte, kann ich eh nur einen Rückruf vereinbaren, denn von deren Aufgabengebiet habe ich keinerlei Ahnung. Der Kunde wird also nur vertröstet. Da fand ich die Lösung in unserer alten Firma besser: Dort hatten wir in unserem Telefon einen integrierten Anrufbeantworter, auf dem wir eine persönliche Ansage hatten. So hatte der Kunde die Möglichkeit, sein Anliegen zu hinterlassen und wir hatten die Chance, uns am nächsten Tag in den Vorgang einzuarbeiten, ggfs. vorab Fragen mit Dritten zu klären und so dann einen hieb- und stichfesten Rückruf zu tätigen. Welche der beiden Lösungen findet Ihr besser?

Am Freitag sind wir dann zu Mannis Familie nach Hesselbach gefahren. Ich habe extra um 14 Uhr Feierabend gemacht, damit wir rechtzeitig los kommen, bevor der Run auf die Autobahn beginnt. Denn just für dieses Wochenende hatte die Deutsche Bahn den längsten Lokführer-Streik angekündigt. Aber es hat uns nix genutzt: Wir haben fast 90 Minuten gebraucht, um auf die Autobahn zu kommen. Für Strecke, die sonst in 15 Minuten absolviert wird. Auf der A7 waren auch noch einige Auf- und Abfahrten gesperrt, so dass sich alles auf den Weg zu einer Anschlussstelle machte und im Schritttempo durch die Straßen quälte. Nee, so macht das keinen Spaß! Um 21 Uhr sind wir endlich angekommen. Wir haben mit Mannis Vati und der Frau seines verstorbenen Cousins noch ein wenig am Küchentisch gesessen und geklönt. Dann sind wir todmüde ins Bett gefallen.
Bier und Gehacktes zum Empfang
Am Samstag haben wir einen ruhigen Tag gehabt. Allerdings sind wir natürlich einkaufen gegangen. Worschd und Brot für daheim. Und natürlich - wie in jedem Jahr - einen neuen Adventsstern für unser Fenster. Und Mannis Nichte hat noch nachträglich etwas zum Geburtstag bekommen.
der Weg nach Hesselbach, romantisch über die Boxbach

Blick aus dem Küchenfenster, die Dorfmitte

unter dem Gips liegt ein Skelett verborgen
noch mit Feuereifer dabei
auch Papa juckt es in den Fingern
und übernimmt schließlich total
Abends sind wir rüber ins 'Hüttchen' (Mannis Vater hat auf einem anderen Teil des Grundstücks ein Laubenpieperhäuschen stehen). Zusammen mit der elektrischen Heizung, einem Freund der Familie sowie Manni, Mannis Bruder und Vater haben wir dann ebenfalls einen schönen Abend gehabt.

Am Sonntag haben wir uns dann gegen 13.30 Uhr auf dem Heimweg gemacht, nachdem wir im Wittgensteiner Hof zu Mittag gegessen haben.

KW46
Am Montag durfte ich endlich wieder zum nähen. Gilt es doch, eine neue Tasche zu nähen. Ausgesucht habe ich mir die Little Lou. Ich kann nur sagen: Es wird!

Am Donnerstag kam dann Kröllebölle zum basteln zu mir. Eigentlich hatte sie so gar keine Vorstellung, was wir basteln wollen und dachte, wir klönen nur eine Runde. Nee nee, so geht das nicht. Am Ende hatte sie so viele Inspirationen, dass der Abend wie im Flug verging. Gebastelt wurden Tischkärtchen für Heilig Abend (12 an der Zahl), Weihnachtskarten und eine Geburtstagskarte für ihren Mann (upps, den Geburtstag habe ich natürlich wieder mal vergessen...). Leider habe ich davon keine Fotos gemacht. Und was soll ich sagen: Ich habe nicht ein Stück gebastelt!
der Basteltisch ist eindeutig zu klein für zwei Leute
Morgens wurden auch noch die Wasserspiele vor dem Bürofenster abgeschaltet. Was für eine himmlische Ruhe! Allerdings wurde das Becken dann noch mit Hochdruckreiniger und Besen gereinigt. Das war noch einmal eine ziemliche Nervenbelastung. Nun hoffen wir auf Frost, dann werden die Fontänen (immerhin 17 an der Zahl) nicht wieder angeschaltet.
Am Sonntag hatte ich wieder Preisknobeln in der Wandsbeker Schützengilde von 1637 e.V. Leider werden es immer weniger Mitknobler und es droht das Aus des Turnieres, wenn im nächsten Jahr nicht mehr Leute mitmachen. Die 'alten' Knobler sterben leider (so hart das auch ist) und es gibt keine neuen, jungen Mitknobler. Zum anderen hat die Erkältungswelle noch vier angemeldete Knobler dahingerafft, so dass diese auch nicht mitmachen konnten. Einen Preis konnte ich diesmal nicht mit nach Hause nehmen, so muss der Weihnachtsbraten in diesem Jahr gekauft werden.

noch ein Becher aus unserem alten 'Königsbacher Treffpunkt', das ist auch schon 21 Jahre her

KW47
Das geht schnell, denn außer nähen am Montag und Arbeit ist da eigentlich nichts gewesen.