Samstag, 13. Februar 2016

Ähm, ist es wirklich schon so lange her?

Mein letzter Seifeneintrag ist vom 30.05.2015! Kein Wunder, dass ich keine eigene Seife mehr habe und nur noch die 'Fremdseifen' benutze. Und das meine Rohstoffe bald ablaufen - daher auch einige sehr krumme Zahlen bei den Rezepten.

Dem wurde letztes Wochenende Abhilfe geschaffen.

"O-Sole-Mio" 


30,60 % Kokosöl
27,42 % Avokadoöl hell
12,61 % Bio-Babassu 
 6,85 % Distelöl
 6,00 % Rizinusöl
 4,90 % Bio-Sheabutter 

Flüssigkeit: Sole
ÜF: 9 % 
PÖ: Laundromat von Nature Garden 

"Sandal-Vanille"


 31,25 5 Kokosöl
30,00 % Distelöl
20,00 %Walnussöl
10,00 % Reiskeimöl
 8,75 % Kakaobutter

Flüssigkeit: dest. Wasser 
ÜF: 8 % 
PÖ: Sandal-Vanille von Sensory-Perfection
Schrubbel: Amaranth

Empfehlenswertes Rezept

"Waterworld"

Tja, ein wenig verunglückt. War als Divi-Seife geplant und sollte dreifarbig werden. Obwohl es sich um einen dreigeteilten Leim handelte, der auch mit dem gleichen PÖ beduftet war, wurde der eine sofort fest und die anderen blieben flüssig. 

Daher habe ich dann alles wieder aus dem Divi rausgeholt und noch einmal zusammengerührt. Da der Seifenleim meinen Lieblingsduft inne hatte, wollte ich auch keine Heißverseifung vornehmen. Nun ist sie halt einfarbig blau geworden. Zur Ehrenrettung habe ich die Oberfläche mit Mica marmoriert. Das sieht man jetzt dank der Sodaasche nicht. 

Sie ist nach wie vor ziemlich weich und deshalb konnte ich sie auch nach 7 Tagen noch nicht optisch aufhübschen. Na, das wird dann nachgeholt. 

25,03 % Fettstange
23,55 % Kokosöl
18,84 % Rapsöl
16,96 % Distelöl
15,61 % Walnussöl

Flüssigkeit: dest. Wasser
ÜF: 8 5
PÖ: Seasalt & Cactus von Sensory Perfection
gefärbt mit: Ultramarin und Himmelblau von Timeconnect ;o) Mica von Vita Waldehoe




Sonntag, 7. Februar 2016

Kennt Ihr "Bigos"?

Dabei handelt es sich um ein polnisches Nationalgericht. Es hist ein Sauerkrauteintopf mit Kohl und verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten.

Wikipedia schreibt hier zu:

Das Gericht

Die Grundzutaten des Gerichts sind Sauerkraut, Weißkohl sowie – in unterschiedlichen Mengen – Schweinefleisch und/oder Rindfleisch und verschiedene Wurstsorten und Gewürze, die bei geringer Hitze gegart werden.[5] Je nach Region, Anlass und Vorlieben sowie Vorhandensein von Zutaten wird Bigos jedoch vielfach variiert, so dass es kein feststehendes Rezept gibt. Unter anderem werden vor allem Pilze, Trockenpflaumen, Tomaten oder Tomatenmark, Karotten, Zwiebeln, Speck, Wacholder, Lorbeer sowie Piment mitgegart. Es existieren außerdem scharfe Variationen mit Paprika und Sahne.
Zu Bigos wird je nach Region und Vorliebe Brot oder Kartoffeln gereicht. Heute kaum mehr anzutreffen, wurde früher auch heißes Wasser hinzugefügt und Bigos als warme Suppe gegessen.
Bigos wird gern auf Vorrat gekocht; auch weil mehrfaches Aufwärmen den Geschmack verbessert. Durch das langsame Garen geben die stark fetthaltigen Fleisch- und Wurstzutaten ihr Fett an Kohl und Kraut ab.
In Polen gehört Bigos meist zum Standardangebot von Restaurants der polnischen Küche oder polnischen Milchbars und wird zudem neben Wurstprodukten häufig von Imbissständen angeboten. Inzwischen ist es auch in einigen westeuropäischen Ländern auf größeren Jahrmärkten und Volksfesten anzutreffen.
Traditionell wird bei Bigos gerne viel mehr Fleisch als Kraut in den Topf geworfen. Üblich ist es, Kraut, Speck und Fleisch im Verhältnis 1:1:1 hinein zu werfen. Das klappte früher nicht zu allen Jahreszeiten, so dass die Mischung je nach Angebot auch abweichen konnte. Generell gilt, dass Bigos eine lange Zubereitungszeit braucht. Mehrfaches Erwärmen über zwei bis drei Tage verbessert den Geschmack nachhaltig. Aus der früher eher einfach zuzubereitenden Speise mit langer Haltbarkeit ist heute eher ein Luxus-Essen geworden, das zu besonderen Anlässen zubereitet wird. Der Aufwand der Zubereitung über mehrere Tage wird heute eher selten betrieben, ist aber entscheidend für den Geschmack.

Dieses leckere Gericht hat uns gestern Martin serviert.

Um den Magen auf die Köstlichkeit vorzubereiten, gab es vorweg einen polnischen Wodka. Lecker, er hatte so ein leichtes Waldmeister-Aroma. 
 Und dann haben wir ordentlich zugegriffen.

Einen klitzekleinen Nachtisch gab es auch
Ich konnte es selbst nicht glauben: Aber ich habe alles aufgegessen.

Nach dem Essen wurde sich der Whisky- und Rumsammlung bedient. Also nur die Männer, denn ich wollte das Auto nach Hause steuern. Die Auswahl war gewaltig und: Ja, sie haben mindestens jeden einmal probiert. Also mindestens einmal. Manche auch etwas öfter.
 Und ganz zum Schluss gab es dann noch den Ouzo aus den kleinen Gläsern.
Das war ein sehr netter Abend, vielen Dank an Martin. Und das nächste Mal gibt es selbstgemachte Burger.