Sonntag, 7. Februar 2016

Kennt Ihr "Bigos"?

Dabei handelt es sich um ein polnisches Nationalgericht. Es hist ein Sauerkrauteintopf mit Kohl und verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten.

Wikipedia schreibt hier zu:

Das Gericht

Die Grundzutaten des Gerichts sind Sauerkraut, Weißkohl sowie – in unterschiedlichen Mengen – Schweinefleisch und/oder Rindfleisch und verschiedene Wurstsorten und Gewürze, die bei geringer Hitze gegart werden.[5] Je nach Region, Anlass und Vorlieben sowie Vorhandensein von Zutaten wird Bigos jedoch vielfach variiert, so dass es kein feststehendes Rezept gibt. Unter anderem werden vor allem Pilze, Trockenpflaumen, Tomaten oder Tomatenmark, Karotten, Zwiebeln, Speck, Wacholder, Lorbeer sowie Piment mitgegart. Es existieren außerdem scharfe Variationen mit Paprika und Sahne.
Zu Bigos wird je nach Region und Vorliebe Brot oder Kartoffeln gereicht. Heute kaum mehr anzutreffen, wurde früher auch heißes Wasser hinzugefügt und Bigos als warme Suppe gegessen.
Bigos wird gern auf Vorrat gekocht; auch weil mehrfaches Aufwärmen den Geschmack verbessert. Durch das langsame Garen geben die stark fetthaltigen Fleisch- und Wurstzutaten ihr Fett an Kohl und Kraut ab.
In Polen gehört Bigos meist zum Standardangebot von Restaurants der polnischen Küche oder polnischen Milchbars und wird zudem neben Wurstprodukten häufig von Imbissständen angeboten. Inzwischen ist es auch in einigen westeuropäischen Ländern auf größeren Jahrmärkten und Volksfesten anzutreffen.
Traditionell wird bei Bigos gerne viel mehr Fleisch als Kraut in den Topf geworfen. Üblich ist es, Kraut, Speck und Fleisch im Verhältnis 1:1:1 hinein zu werfen. Das klappte früher nicht zu allen Jahreszeiten, so dass die Mischung je nach Angebot auch abweichen konnte. Generell gilt, dass Bigos eine lange Zubereitungszeit braucht. Mehrfaches Erwärmen über zwei bis drei Tage verbessert den Geschmack nachhaltig. Aus der früher eher einfach zuzubereitenden Speise mit langer Haltbarkeit ist heute eher ein Luxus-Essen geworden, das zu besonderen Anlässen zubereitet wird. Der Aufwand der Zubereitung über mehrere Tage wird heute eher selten betrieben, ist aber entscheidend für den Geschmack.

Dieses leckere Gericht hat uns gestern Martin serviert.

Um den Magen auf die Köstlichkeit vorzubereiten, gab es vorweg einen polnischen Wodka. Lecker, er hatte so ein leichtes Waldmeister-Aroma. 
 Und dann haben wir ordentlich zugegriffen.

Einen klitzekleinen Nachtisch gab es auch
Ich konnte es selbst nicht glauben: Aber ich habe alles aufgegessen.

Nach dem Essen wurde sich der Whisky- und Rumsammlung bedient. Also nur die Männer, denn ich wollte das Auto nach Hause steuern. Die Auswahl war gewaltig und: Ja, sie haben mindestens jeden einmal probiert. Also mindestens einmal. Manche auch etwas öfter.
 Und ganz zum Schluss gab es dann noch den Ouzo aus den kleinen Gläsern.
Das war ein sehr netter Abend, vielen Dank an Martin. Und das nächste Mal gibt es selbstgemachte Burger.

Kommentare:

  1. Antworten
    1. *grins*

      Aber bald gibt es ein schönes Schäuferla und einen Ziebeliskäs...

      GLG
      Dagmar

      GLG
      Dagmar

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  2. Boah, lecker. Da hätte ich auch zugegriffen - ich liebe Kraut aber eben auch nur dann wenn es lange gekocht wird. Diese Woche ist mein Mann arbeitstechnisch nicht anwesend und ich werde welches kochen und das schmeckt wirklich besser je öfter man es aufwärmt.
    GlG

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    1. Das Sauerkraut als Beilage mag mein Mann auch nicht. Daher esse ich das immer in der Kantine, wenn es das denn mal gibt.

      GLG
      Dagmar

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  3. Freut mich, dass es euch gefallen hat, ich fand den Abend ebenfalls super. Für die Burger würde ich gern die Brötchen backen.

    Habe das Bigos extra drei Tage früher zubereitet, bis zum Verzehr wurde es zwei mal aufgewärmt. Und heute gibt es hier Trompetenkäfer. ;)

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    1. Trompetenkäfer...

      Die Sache mit den Brötchen (Brödla für die fränkischen Mitleser) ist notiert!

      GLG
      Dagmar

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  4. Bigos gab es Früher immer bei unseren polnischen Nachbarn.
    Die tranken aber keinen Alkohol.
    Also nie.
    Jedenfalls nie, ohne etwas zu essen.
    Folglich gab es ständig etwas Essbares und da war so ein riesiger Pott Bigos dann Pflicht :-D
    Prost-Mahlzeit!
    Und? War schon Burger-Zeit?
    LG Lehmi

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