Mittwoch, 13. April 2016

Resturlaub - Teil 4 (03.03.2016-06.03.2016)

Leider hat mich am Tage der Konfirmation die Schnodderseuche wieder angeflogen, so dass ich diese Woche krank geschrieben zu Hause bin. Und im Augenblick bekomme ich gerade keine Luft durch die Nase, so dass an Schlaf nicht zu denken ist. Daher folgt jetzt der letzte Bericht unserer Fahrt nach Oberfranken.

Am 03.03.2016 (Donnerstag) wollten wir eigentlich nach Bamberg. Aber da wir am Abend schon eine Tischreservierung in der Juraschenke zum fränkischen Buffet hatten, wollten wir nicht auch noch zu Mittag eine Bamberger Zwiebel im Schlenkerla essen.

Nach dem reichhaltigen Frühstück war ein Mittagessen nun auch wirklich nicht notwendig

kleine non-vegane Frühstücksplatte
Also haben wir uns einfach ins Auto gesetzt und es hat uns nach Nürnberg geführt. Hm, es ist nicht zu erklären, aber Nürnberg macht jedes Mal so überhaupt keinen Eindruck auf uns. Irgendwie finden wir es dort immer nur furchtbar. Warum? Es ist uns unerklärlich. Wir sind dann noch zum Stadler gefahren und für den Mann gab es eine neue Radhose in kurz (ja, irgendwann wird es ja mal wieder wärmer) und ein neues Shirt. Danach haben wir - man darf es gar nicht sagen - noch einen Outlet für Bastelbedarf besucht. Nicht, dass ich nicht genügend Bastelsachen zu Hause hätte. Aber dort war es ein wenig sehr wühlig und um das ganze Scrapbook-Papier durchzuschauen, hätte man Stunden gebraucht. Es war nicht sortiert. Also war das auch kein Schnäppchen-Einkauf.

Der Vorteil, wenn man direkt über einem Bäcker wohnt: Jeden Tag gibt es sich abwechselnde leckere Kleinigkeiten. Mal leckeren Kuchen, mal Kiechla und mal "geschnittene Hos'n".

Nachmittags haben wir dann noch ein wenig geruht um uns dann zu stärken.

Bilder vom Buffet gibt es nicht. Aber ich kann sagen, dass für jeden etwas dabei ist: warm, kalt, deftig, Salate, Brotzeit...

Am Freitag haben wir dann noch einmal eine Rundfahrt mit dem Auto gemacht. Zum einen mussten wir in Neubanz noch den vorbestellten Obstler (11 Liter) abholen und zum anderen müssen wir doch auch schauen, ob überall noch alles an seinem rechten Platz ist.

Es ging dann hoch nach Banz

dort unten haben wir den Obstler gekauft

Auch mal Touri sein

die Sonne genießen

Kloster Banz und der Staffelberg gemeinsam
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht mehr weiß, was wir sonst noch unternommen haben und wo wir am Abend essen waren.

Der Samstag startete mit schönem Sonnenschein
Als erstes mussten beim Metzger Molendo noch die bestellten Wurstwaren abgeholt werden. Ein Kompliment an die Damen: wie immer hat die Vorbestellung einschließlich des Vakuumierens bestens geklappt. Beim Hausbäcker wurden dann die ebenfalls vorbestellten Brote abgeholt.

Unsere Brote hat der Mann gleich fertig geschnitten und in Alufolie gepackt. Somit brauchten wir sie nach dem Heimkommen nur noch in die Gefriertuhe zu tun.

Danach sind wir dann noch mit dem Auto in der Gegend herumgefahren, unter anderem sind wir auch durch Himmelkron durchgekommen und haben dort auf dem Friedhof die traurige Gewissheit erhalten, dass die Hannelore schon im letzten Jahr verstorben ist. Das wusste ich nicht.

Auf dem Rückweg sagte der Mann dann noch, dass er ja eigentlich auch noch einmal in der der Kalorienhöhe ähm Karolinenhöhe essen gegangen sein wollte. Stimmt, das hatten wir die ganze Woche gar nicht auf dem Zettel. Aber ein Stück Kuchen, das konnten wir doch noch zu uns nehmen.
Es gab ein Stück Himmelstorte (so etwas wie ein gefüllter Windbeutel - mit Sahne und Stachelbeeren - sowie Baiser). Lecker!

Abend haben wir unser Abschiedsessen dann noch einmal beim Kutscher zu uns genommen. Praktisch, denn es es nur 200 Meter Fußweg von unserer Ferienwohnung entfernt.


Mit dem netten Herrn im Hintergrund sind wir dann auch noch ins Gespräch gekommen. Er war 30 Jahre lang Vorsitzender der Bayerischen Schiedsrichter und seine über 80 Jahre hat man ihm nicht angesehen. Er und seine Begleitung sprachen sehr starken Dialekt, das war schon anstrengend.Aber schöne Geschichten konnten sie erzählen.

Aber das ist das Tolle, wenn man in Oberfranken im Wirtshaus sitzt: Man kommt immer ins Gespräch mit Einheimischen. Ganz anders als hier bei uns in Norddeutschland.

Zum Abschied gab es dann noch einen heißen Ützinger für mich (den hätte ich schon viel früher mal probieren sollen) und einen 'Schnitt' für den Mann. Ein Schnitt ist das letzte Getränk, was man sich bestellt. Danach gibt es nichts mehr. Der Bierhahn wird einmal auf und wieder zu gemacht.
 Der Schnitt kostet in der Regel die Hälfte des Normalpreises.
Und ist aber - wie man hier sieht - meist zu zweidrittel gefüllt.

Auf dem Heimweg noch ein Blick auf 'unser' Haus.
Am Sonntag ging es dann gen Heimat. Zuerst noch die bestellten Sachen in Berne abgeliefert und zu Hause gleich die erste Maschine Wäsche angeschmissen. Obwohl es sich mit der Wäsche echt in Grenzen hielt, denn ich hatte das Angebot der Waschmaschine und des Wäschetrockners in der Ferienwohnung gerne genutzt. So haben wir nur wenig Dreckwäsche mit nach Hause gebraucht.

Und nun freuen wir uns schon wieder auf den Sommer. Denn dann wollen wir wieder in 'unsere zweite Heimat' fahren.


Kommentare:

  1. Na, da habt ihr ja die Wirtschaft in Oberfranken schön angekurbelt!
    ;-)

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