Sonntag, 25. Dezember 2016

Thermomix-Besitzer können mich jetzt steinigen.

Im Sommer kam mir beim saubermachen ja einmal der Gedanke, dass ich ohne einen Thermomix wohl nicht mehr überleben kann (diese Gedanken habe ich ja öfter. Mal betrifft es ein bestimmtes Stempelset, mal ein Haushaltsgerät. Aktuell ist es die Cameo 3 von Silhouette...)

Meine Nachfrage beim großen Teamtreffen im Juli hatte ergeben, dass bei 6 Frauen am Tisch auch 6 Thermomixe vorhanden waren - und ich hatte keinen! Keine dieser Frauen wollte ihren Thermomix noch missen. Und wo man hinhörte, anscheinend hat jede Frau einen Thermomix zu Hause stehen und nutzt ihn auch.

Also habe ich mich ein wenig damit beschäftigt und letztendlich kam ich zu dem Entschluss, dass es mir doch ein wenig zuviel Geld ist, das ich in die Hand nehmen muss. Und dann die Frage: Werde ich ihn auch so nutzen wie es sein muss, damit er sich rentiert?

Und nun habe ich einen 'Billig-Thermomix".
Er hat eigentlich alles, was das teure Vorbild auch hat. Ja, ich weiß: Stempel vom Kaffeehersteller sind auch nicht mit SU-Stempeln zu vergleichen. Aber wenn es denn 'nur' 1/5 vom Original kostet, dann kann ich zumindest ausprobieren, ob ich ihn nutze und später dann vielleicht doch noch einmal vom Fiat auf einen Rolls Royce umsteigen.

Heute gab es zum Frühstück schon mal schnelle Baguette-Brötchen. Der Hefeteig davor war ruckzuck fertig! Alle Zutaten rein in den Mixtopf, 60 Sekunden auf Stufe 4 geknetet und VOILA, der Teig war fertig.
Erst dachte ich, wie mühselig es doch ist, diesen ollen Topf wieder sauber zu bekommen. Denn unten an dem Messer hatte sich der ganze klebrige Teig verfangen. Aber ich habe einfach ein wenig Wasser reingetan, den Topf noch einmal 15 Sekunden laufen lassen und schon hatte sich alles gelöst. Genial! Ich brauchte den Topf und das Messer nur noch unter fließendem Wasser abzuspülen.
In der Zwischenzeit sind edie Brötchen und Minibrote dann ein wenig gegangen und konnten in den Ofen geschoben werden.

Ich war ein wenig skeptisch, ob die angegebenen 20 Minuten nicht doch ein wenig zu lange sind, daher habe ich die Brötchen dann nach 15 Minuten einmal rausgeholt.Aber das war definitiv zu früh.
Aber nach 22 Minuten habe ich mich nicht mehr getraut, sie noch weiter im Ofen zu lassen.

Das Ergebnis kann sich optisch und geschmacklich sehen lassen. Mir persönlich fehlte zwar noch ein wenig Crunch beim Biss in das Brötchen, aber ich mag ja generell nicht so gerne 'uncrunchige' Brötchen.
Fazit: Es wird jetzt vermutlich öfter mal ein Brot oder auch Brötchen geben. Nun muss ich mich noch ein wenig bei den Rezepten durchstöbern.

Letzte Woche hatte ich auch einmal Kartoffelsuppe gemacht. Die hätte man ja auch in dem Topf kochen können. Aber mir war der Topf dann doch ein wenig zu klein, weil ich ja gerne so etwas gleich für zwei Tage koche. Aber als das Gemüse gar war, habe ich das dann in zwei Etappen je 15 Sekunden geschreddert und alles war gut. Nicht erst lange mit dem Pürierstab versuchen, auch die letzten Kartoffeln noch klein zu bekommen. Und auch da war der Topf wieder ruckzuck sauber. Das Saubermachen von solchen Küchenmaschinen hält mich ja meistens davon ab, eine solche zu benutzen. Aber das geht hier echt super.

Und für heute abend soll es einen fränkischen Schweinebraten geben. Na, ich bin gespannt und werde ggfs. (nur, wenn er gelungen ist) berichten.

Kommentare:

  1. Hefeteig braucht Zeit, 60 Sekunden reichen nicht. ;)

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  2. So, so, still und heimlich sich einen Billig-Thermi gegönnt!! Heute habe ich den auch im Lidl gesehen und noch an dich gedacht. Na, da bin ich jetzt auf deinen kleinen Helferlein gespannt, wie nützlich er sich macht. Also bitte immer schön posten. Guten Appetit.

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